Design oder nicht sein

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…das ist hier die Frage.

Des Öfteren werden wir bei Interessenten mit Situationen konfrontiert, in denen unsere Ansprechpartner komplettes Unverständnis für den Aufwand von Designleistungen zeigen. Die Aussage in der Überschrift, die bei weitem nicht so philosophisch ist wie sie im ersten Blick vielleicht aussieht, trifft es genau.

Wir alle wissen, Hoffnung ist keine Strategie. Wenn ich nicht designe, wenn ich nicht dafür Sorge trage, dass mein Produkt, meine Website oder meine APP wichtige ästhetische Gesichtspunkte berücksichtigt, wie kann ich dann auch nur Ansatzweise hoffen, dass sich jemand für meine Produkte interessieren könnte?

Es gibt so viele Beispiele die beweisen, dass gutes Design seine Berechtigung hat und sich bewährt.

Hier eines davon:

Erinnern Sie sich an Ihren aller ersten Airbag? Das war die Zeit, als Sie selbst Ihren Kopf noch nicht halten konnten und wenn Sie Hunger hatten, diesen nur schreiend kommunizieren konnten. Jedes Mal erlebten Sie dann, den bis dahin einzigen unvergleichlichen Touchdown an der Brust Ihrer Mutter und die Natur hat dafür gesorgt, dass dieses einzigartige Design eine Konversionsrate nachweist, wovon andere nicht zu träumen wagen.

Soviel zum Exkurs. Neben vielen Websites die nicht annähernd ihre Ziele erreichen, gibt es natürlich auch eine Vielzahl an guten Seiten, die eine gute Performance aufweisen, weil sie ansprechendes Design verwenden. Dieses Design kommt nicht von ungefähr sondern entsteht in einem umfangreichen Prozess. Die Zeiten der bunten Bildchen sind lange vorbei und wir sprechen heute vom Nutzer in seinem jeweiligen Kontext und somit muss auch das Design diesen Kontext adaptieren.

Schade, dass Design und Technik bei manchen veröffentlichten Webprojekten weit hinter ihren Möglichkeiten bleiben, weil das Budget nicht vorhanden war. Oder es war vorhanden, wurde aber nicht freigesetzt, weil Begriffe wie UX-Design, User-Experience, Information Architecture, Personalisierung und Kontextualisierung oder gar User Centered Design von den jeweiligen Agenturen nicht erklärt, bzw. vom Kunden nicht verstanden wurden. Hierbei handelt es sich nicht um Buzzword-Bingo, sondern um Designstandards, die für Erfolg sorgen. Oft sprechen wir mit unzufriedenen Unternehmen und in den darauf folgenden Beratungsgesprächen stellen wir fest, es ist das fehlende Verständnis und die Angst, falsche Entscheidungen zu treffen.

Es bleibt also nach wie vor eine Herausforderung für alle Dienstleister, die mit ihren Kunden und Interessenten sprechen, auf Fachchinesisch zu verzichten und klare verständliche Worte zu finden, wenn es darum geht design oder nicht sein…


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